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Kinder- und jugendfreundlicher Wartburgkreis
Autor Beitrag
Susanne Heymel
SPD Kandidat
Susanne Heymel
Registriert seit: 28.05.09
Beiträge: 1
Kinder-und Jugendfreundlichkeit heißt auch Vereine aktiv zu unterstützen, welche vorwiegend in der Kinder-und Jugendarbeit tätig sind. Der Sportstättenausbau und die Sanierung der vorhanden Sportstätten ist genauso wichtig, wie die Sanierung von Kindereinrichtungen und Schulen. Kinderfreundlichkeit bedeutet auch Spielplätze sicher und attraktiv zu gestalten und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Familien zu schaffen und auszubauen. Dazu gehören Rad- und Wanderwege, Naturlehrpfade, Schwimmbäder und vieles mehr. der Anfang ist gemacht, aber es darf nicht locker gelassen werden.
28.05.09, 18:10 Uhr 
Birgit Freyni
SPD Kandidat
Birgit Freyni
Registriert seit: 13.05.09
Beiträge: 11
Guten Abend, Herr Müller - gestatten Sie mir bitte die Antwort auf Ihre Frage: Seitdem ich hier wohne, haben sich folgende Dinge verändert, die unsere Gemeinde kinderfreundlicher gestalteten: es wurde eine neue Turnhalle mit Kegelbahn gebaut, in Mosbach wurde ebenfalls eine Multifunktionshalle errichtet, der Sportplatz in Wutha wurde saniert, die Kindertagesstätte Fliederweg wurde umgestaltet, in Farnroda wurde eine neue Kindertagesstätte gebaut, wir haben ein Dorffest unter Mitwirkung nahezu aller Einwohner zum 750-jährigen Bestehen Kahlenbergs (das ist der Ort, in dem ich wohne) organisiert, im Ortsteil Schönau gibt es ein neues Feuerwehrgebäude mit einer hervorragend arbeitenden Jugendfeuerwehr, das Ruhlaer Gymnasium wurde vollständig saniert und unsere Vereine arbeiten mit viel Engagement, in das auch meine Kinder eingebunden sind. Dies sind einige der Maßnahmen, die während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Gemeinderätin und als Kreiselternsprecherin zustande kamen. Sicher kann noch vieles mehr getan werden. Ich würde mich ehrlich über Tipps und Hinweise freuen. Einen ganz persönlichen Anteil am kinderfreundlichen Leben sehe ich aber darin, dass ich Mutter von fünf teils erwachsenen Kindern bin und als Berufsschullehrerin auch weiß, was junge Leute wünschen. Die Nachbarskinder aus unserem noch jungen Wohngebiet fühlen sich hier sichtlich wohl ...
28.05.09, 22:22 Uhr 
Birgit Freyni
SPD Kandidat
Birgit Freyni
Registriert seit: 13.05.09
Beiträge: 11
Ganz genau, Susanne, und daran wird auch gearbeitet. Es gibt auch schon ein gut ausgebautes Netz solcher Wege - jetzt kommt es auch darauf an, Bestehendes sinnvoll und vernetzt zu nutzen: was spricht denn dagegen, einen ganzen Tag mit interessierten Familien so zu organisieren, dass eine Radwanderung verbunden wird mit einem Schwimmbadbesuch oder einer Sportstättennutzung, verbunden mit einer begleiteten Wanderung entlang einem Naturlehrpfad, wo evtl. eine kleine Rätselstrecke angebracht wird? So etwas kann über mehrere Routen stattfinden und es muss ja nicht immer gleich eine Riesenaktion wie der Rennsteiglauf sein, wäre aber vielleicht eine gute Vorbereitung. Was ich immer sehr schade finde ist, wenn gerade neu eingerichtete Wege oder Spielplätze wieder durch gedankenloses Handeln sinnlos zerstört werden.
Und Vereine können z.B. auch dadurch unterstützt werden, dass Kinder einander zur Mitarbeit ansprechen und Jugendliche den Mut finden sollten, die Nachwuchsarbeit zu übernehmen. Diese Arbeit bereitet wirklich gut auf das spätere Leben vor und sie hilft Freundschaften aufzubauen, die nicht so leicht zerbrechen.
28.05.09, 22:25 Uhr 
Sandro Heyer
Forum-Mitglied
Registriert seit: 03.06.09
Beiträge: 2
Guten Abend Herr Müller.

Ihre letzte Frage finde ich besonders interessant und deswegen möchte ich mich an dieser Stelle hier im Forum einbringen. Ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr Mitglied im Schwimm- und Sportverein Bad Salzungen e. V. (ehemals TSV Allendorf e. V. Bad Salzungen). Angefangen habe ich als einfaches Mitglied, welches das Schwimmen erlernen wollte. Im Laufe der Jahre wurde ich auch dank meiner Mutter, die auch seit Jahren mit Leib und Seele dabei ist, fester Bestandteil des Vereins. So absolvierte ich mit 16 Jahren meine Trainerausbildung und stand anschließend zweimal wöchentlich in der Schwimmhalle, einmal wöchentlich in der Sporthalle, um Kinder und Jugendliche zu trainieren. Für zwei Jahre war ich Jugendsprecher und seit März 2009 bin ich Jugendwart der Abteilung Schwimmen. Auf Grund des Studiums bin ich seit Oktober 2007 seltener am Beckenrand zu sehen, aber ich engagiere mich nach wie vor enorm. Wo ich kann tue ich alles für diesen Verein, es ist eine wahre Herzensangelegenheit. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und ich verweise auch gerne auf die Homepage: www.ssvbadsalzungen.de. Vereine sind eine wunderbare Angelegenheit, eine Chance zur Integration und zur Persönlichkeitsentwicklung. Diese wünsche ich jedem. Und deshalb bedarf es ehrenamtlichem Engagement. Wer mich kennt, weiß, dass ich dieses mit vollem Einsatz zeige.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute.
30.10.10, 10:54 Uhr 
Matthias Schien
SPD Kandidat
Matthias Schien
Registriert seit: 24.03.09
Beiträge: 4
Hallo Sandro,

Wir haben da einiges gemeinsam. Ich bin seit 1989 in meinem Verein, dem 1. Karate-Club Bad Salzungen e.V. Mitglied, 1994 wurde ich Übungsleiter und Pressewart, 1996 dann Lizenztrainer des DSB und im gleichen Jahr Vorsitzender. Nun leite ich diesen erfolgreichen Verein mit einer guten Kinder- und Jugendarbeit seit 13 Jahren, natürlich nur mit der Hilfe von sehr engagierten Ehrenamtlichen. Mit Herz und Seele, so wie Du beim TSV.
Auch ich bin der Meinung, dass man gerade diese ehrenamtliche Arbeit mehr vernetzen muss. Wir versuchen unseren Kindern eben nicht nur stupide Karate beizubringen, es geht uns um die Gesamtheit - eine sinnvolle, gesunde Freizeitbeschäftigung mit Bildungscharakter (Schläger haben bei uns keine Chance). Früher sind wir mal regelmäßig eines der doch etwas entfernter liegenden Hallenbäder gefahren, um eben mit den Kids mal was anderes zumachen. In Salzungen selber ist das kurzfristig schwierig, im Keltenbad "stören" die Kids den Kurbetrieb, und für ein Training im Wasser (welches für die Technikschulung perfekt wäre) ist dort keine "Platz". Und in diesem Sinne wäre die Zusammenarbeit von Vereinen zu fördern ein Ziel, für welches ich mich einsetzen möchte. Denn bestimmt gibt es Synergien zwischen unseren Vereinen, so wie wir das jetzt auch schon erfolgreich mit Volleyball für Jugendliche praktizieren.
Wenn jeder nur "sein eigenes Süppchen kocht", verlieren wir nicht wenige Kinder und Jugendliche. Und so kann jede Sportart von anderen profitieren.
Und genau dafür brauchen wir ein starkes Ehrenamt. Und dieses muss in gewissem Maße auch honoriert werden. Da läuft zu wenig - die Ehrenamtscard ist ein Anfang, erreicht aber zu wenige. Da können wir auf kommunaler Ebene bestimmt etwas bewegen - und Erfolge lassen sich dann auf Landesebene besser "verkaufen". Die Sport-Vereine werden oft von Politikern nur in Form von möglichen Wählerstimmen beachtet. Aber in den Vereinen wird echte Bildungsarbeit und Integrationsarbeit geleistet, wie du ja richtig erwähntest. Ich denke, dass die SPD mit ihren sozialen Grundideen der perfekte Ansprechpartner für Überlegungen in diese Richtung ist. Ich verweise da gerne auf die Kommunalpolitischen Leitlinien der SPD-Thüringen unter dem Punkt "Sport hält fit" (im Internet unter http://www.spd-thueringen.de, Button: Kommunalwahl2009/Leitlinien).
Uns, und natürlich auch Ihnen, Herr Müller, wünsche ich wie Du - Alles Gute und viel Kraft - wir können etwas bewegen!!!
PS: Und wir können dafür sorgen, dass extreme Parteien keinen Fuss fassen können - nicht in unseren Vereinen noch in unseren Parlamenten - deswegen müssen wir unsere Vereinsmitglieder animieren, am 07.06. und natürlich auch im August und September wählen zu gehen - für die Demokratie!!!
03.06.09, 23:59 Uhr 
Sandro Heyer
Forum-Mitglied
Registriert seit: 03.06.09
Beiträge: 2
Hallo Matthias.

Da hast du vollkommen recht. Auch ich bin für die Vernetzung von Sportvereinen untereinander und sehe Möglichkeiten, auch Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich mit Sportvereinen zu verzahnen. Gerade das Schwimmen gilt als anerkannter Gesundheitssport, und so schufen wir vor einigen Montaten eine Möglichkeit für Erwachsene, nichtleistungsorientiert zu schwimmen. Dieses Angebot wird gerne genutzt, kann aber nicht genügen.
Ich halte es für einen bedauerlichen Umstand, dass es im Altkreis Bad Salzungen keine öffentliche zweckmäßige Schwimmhalle gibt. Diese Chance wurde beim Bau des Keltenbades vertan. Der SSV Bad Salzungen darf großzügigerweise die Schwimmhalle der Werratalkaserne benutzen, aber diese Abhängigkeit hat uns schon die eine oder andere Trainingsstunde gekostet. In dieses Hinsicht sehe ich Handlungsbedarf, besonders mit Blick auf die Kommentare des Personals des Keltenbades. Seit wann "stören" Kinder und Jugendliche? Ich würde dir gerne eine enge Kooperation mit dem SSV anbieten, allerdings erwähnte ich bereits unsere Abhängigkeit.
Noch ein paar Worte zu Aktivitäten außerhalb der Schwimmhalle: Auch diesbezüglich halte ich den SSV für einen Vorzeigeverein. Wir unternehmen in regelmäßigen Abständen etwas mit unseren Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. So waren wir auf der Werra Kanufahren, unternahmen eine Wanderung zum Schönsee mit Grillen, wir fahren jedes Jahr nach Erfurt-Stotternheim zum Langstreckenschwimmen und machen daraus ein schönes langes Wochenende für alle Mitglieder und auch Nichtmitglieder. In Planung befindet sich derzeit eine Fahrt in den Belantis-Vergnügungspark Leipzig, für die ich hauptverantwortlich bin. Außerdem bin ich in der Thüringer Schwimmjugend engagiert und diese bietet jedes Jahr im Wechsel ein Kinderwochenende oder ein Wochenende für Jugendliche an. So war ich erst vom 08. bis 10.05.2009 mit fünf Kindern in Gera. Das Konzept sieht dabei so aus, dass sich Kinder aus ganz Thüringen abseits des Beckenrandes treffen, sich kennenlernen und ein schönes Wochenende miteinander verbringen. Dazu wird es hoffentlich noch einen Artikel in der STZ geben, alternativ verweise ich nochmals auf die Homepage.
Also du siehst, bei uns ist Einiges geboten. All das wäre ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen nicht möglich.
Mit unserer Bewegung können wir viel bewegen.
04.06.09, 11:48 Uhr 
Birgit Freyni
SPD Kandidat
Birgit Freyni
Registriert seit: 13.05.09
Beiträge: 11
Gut, Susanne, da stimme ich dir in jedem Punkt zu. Sichte doch einfach einmal in deiner Umgebung die Spielplätze und die Rad- und Wanderwege und schreibe auf, was verbessert werden muss. Junge Eltern in einem Wohngebiet könnten auch gemeinsam mit dem kommunalen Träger ihren Spielplatz gestalten. Dies hätte den Vorteil, dass alle Beteiligten in "ihrem" Kietz besser miteinander ins Gespräch kämen und vielleicht auch mehr auf "ihren" Spielplatz achten würden.
04.06.09, 23:40 Uhr 
Martina Christ
SPD Kandidat
Martina  Christ
Registriert seit: 14.05.09
Beiträge: 5
Sehr geehrte/ er Frau/ Herr Müller,

in Zella/ Rhön habe ich mich schon als Jugendliche stark mit eingebracht.
Ich habe mich im Jugendgebetskreis engagiert, habe eine kleine Gymnastikgruppe für Kinder und Jugendliche mit ins Leben gerufen.

11.06.09, 19:44 Uhr 
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